Es ist wieder ein Weilchen her seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe.
Aber hier ein neuer Post um euch up to date zu halten!
Von Mitte Dezember bis Mitte Februar war ich in Ecuador und Kalifornien unterwegs. Ich beschloss dies nicht in einem Beitrag zusammenzufassen, da es ein Familienurlaub war, der nicht wirklich zum Sinn dieser Seite beiträgt.
Daher spulen wir jetzt einfach mal ein bisschen vor und begrüßen den David, der am 24. Februar wieder in Melbourne landete.
– Hallo Davicito 🤚🏽
Davicito: „Hallo Leute 😅“
Ich zog wieder einmal von Hostel zu Hostel, nur diesmal mit einer etwas entspannteren und anderen Einstellung als am Anfang der Reise.
Ich war nicht auf der Suche nach einem Job, war nicht auf der krampfhaften Suche nach sozialen Kontakten und musste mir nicht aneignen, wie man in Australien zurechtkommt.
Am Tag meiner Ankunft war ich komplett „gejetlagged“, hatte kaum Schlaf und musste irgendwie 30h Zeitverschiebung mit meinem Kopf und Körper vereinbaren.
Ich bin Freitagabend in den Flieger ein- und Sonntagmorgen ausgestiegen.
Ich will ehrlich gesagt nicht wissen, wie oft ich mich in der kommenden Woche mit den Wochentagen vertan habe. 😭🔫
So müde ich auch war, beschloss ich mich mit alten Bekannten noch am selben Tag zu treffen und meine Rückkehr gebührend mit Strand und Bierchen zu zelebrieren. 🍻
Es ist beeindruckend, wie viele Leute ursprünglich „nur“ reisen wollen und dann doch beschließen in Melbourne/ Australien zu bleiben. Viele haben innerhalb von 5 Monaten einen Job und eine Wohnung gefunden, mit dem Entschluss, erstmal für die nächsten Jahre dort zu leben.
Ich bin jedoch froh Berlin meine Heimat nennen zu dürfen und freue mich inzwischen auch schon auf meine Rückkehr. Ich weiß zwar noch nicht wann, aber ich lernte/ lerne zu schätzen, was ich habe und nicht zu sehnen was andere machen/ lieben/ leben.
Ich freundete mich mit ein paar Niederländer an und gelangte ungewollter Weise in ihre „Dutch-Gemeinschaft“. 🇳🇱😅
Ein guter Freund fand über einen Freund von einem Freund und dessen Cousins Freundin ein Apartment im 15. Stock, mitten in der Stadt.
Ich nutzte meine „Schnorrer-Methoden“😳 und meine liebevolle Persönlichkeit 🥰 um mich mit seinen Mitbewohnern anzufreunden, sodass ich immer gern gesehen war, wenn jemand auf dem Dach dieses Hauses (22. Stock) ein BBQ veranstaltete oder eine Party schmiss.
*diabolische Lache eines teuflischen Genies* 😈
MAN WAR DAS FETT!! 🍖🎉
Dank ihnen, lernte ich andere tolle Menschen kennen, die meine fast 2 Wochen Melbourne unvergesslich machten.
Es ist sehr leicht sich dem Alltag zu verfallen, daher buchte ich ein Bus-Ticket und plante meine Reise nach Sydney, um auch hier wieder (mehr oder weniger) vom Neuen anzufangen und meine Reise fortzusetzen. 🚌
Nach einem schweren Abschied, stieg ich in den Bus und begrüßte Sydney.
12 Stunden Busfahrt später kam ich an.
Es war „komisch“ aber auch spannend wieder der Neue zu sein, der keine Ahnung vom Ort hat.
Ich kam in das etwas verbrauchte Hostel und musste 2-3 Stunden warten, bevor ich einchecken durfte.
Also setzte ich mich in das “Aufenthaltszimmer” (bestehend aus einem Fernseher im Flur und einer Couch) und unterhielt mich mit meinen neuen Mitbewohnern.
Ich bewarb mich auf Empfehlung einer Freundin im Luna Park Sydney (Freizeitpark) und nach mehreren Vorsprechen, Einstellungstests und Vorstellungsgesprächen bekam ich den Job.
Ich wurde trainiert und arbeite nun als Teil des „Achterbahnen-Teams“.
(Luna Park Sydney)Die Aussicht, die ich jeden Tag genießen darf, ist einfach unbezahlbar.
(+ die kostenlosen Fahrten sind es auch 😂🙌🏽)
Im Nachhinein betrachtet hatte ich echt Glück mit dem Hostel und den Leuten, die ich kennenlernen durfte.
Die Menschen um einen herum beeinflussen das Empfinden der Stadt und ich bin so froh coole Leute kennengelernt zu haben, die das Leben um so vieles angenehmer und leichter hier machen.
Geburtstage werden gefeiert 🎉, es wird an freien Tagen am Strand gechillt ☀️ und Abends wird füreinander gekocht 🤤🍴.So ein familiäres Verhältnis zu verschiedensten “Backpackern” hatte ich aufgrund der vielen Hostel-Wechsel davor noch nie gehabt. Ich genieße es zwar viele neue Menschen kennen zu lernen und ihre Geschichten zu hören, aber es tut so gut auch einfach mal für ein Weilchen an einem Fleck zu bleiben und Freundschaften zu vertiefen. (Bondi Beach) (Chinese Gardens of Friendship)
Ich sitze gerade in der Bibliothek und lese mir diesen Text durch, den ich vor ca. 2 1/2 Wochen verfasst habe und publizieren wollte.
Inzwischen bin ich auf der Suche eines neuen Jobs und plane den nächsten eventuellen Umzug in den Norden.
Wo genau? – Weiß ich noch nicht
Wann genau? – Weiß ich auch nicht
Aber mal sehen… Wenn ich eines gelernt habe, dann dass keines meiner Pläne, aus verschiedensten Gründen, aufgeht und ich genau diesen neu gewonnenen Umständen am dankbarsten bin. 🙌🏽
Ich bin nun schon über 1 1/2 Monate hier, habe schon viel aber noch längst nicht alles gesehen und bin jetzt schon gespannt was ich im nächsten Post zu sagen habe. 😌
Eines ist aber sicher.
Es wird nur besser.
Euer Davicito ❤️




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